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Der massive Anstieg der Rohölpreise infolge des Konflikts mit dem Iran belastet die globalen Aktienmärkte schwer und drückte den DAX zum Wochenstart zeitweise auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Nachdem der Leitindex unter die psychologisch wichtige Marke von 23.000 Punkten fiel, konnte er sich am Nachmittag leicht stabilisieren und notierte bei rund 23.320 Zählern. Dennoch verdeutlicht das Tagestief von 22.928 Punkten die zunehmende Nervosität der Anleger. Der Volatilitätsindex VDAX sprang parallel auf über 32 Punkte, was Experten bereits als Anzeichen beginnender Panik werten. 

Vom jüngsten Rekordhoch bei über 25.500 Punkten hat der DAX damit rund zehn Prozent eingebüßt und befindet sich offiziell in einer Marktkorrektur. Haupttreiber dieser Abwärtsbewegung ist der Ölpreis. Die Notierungen für WTI und Brent markierten Spitzenwerte von fast 120 US-Dollar pro Fass – ein Niveau, das zuletzt zu Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 erreicht wurde. Zwar dämpften Spekulationen über die Freigabe strategischer Reserven durch die G7-Staaten den Anstieg kurzfristig auf etwa 100 Dollar, doch die wirtschaftlichen Sorgen bleiben bestehen. Hohe Energiekosten wirken wie eine Bremse für das globale Wachstum und heizen gleichzeitig die Inflationserwartungen an, was den Spielraum für Zinssenkungen massiv einschränkt. 

Die geopolitische Lage bietet derzeit kaum Anlass zur Hoffnung. US-Präsident Trump verschärfte am Wochenende die Rhetorik gegenüber der iranischen Führung und deutete sogar den Einsatz von Bodentruppen an. Da die Straße von Hormus für den Energietransport weiterhin unpassierbar bleibt, warnen Analysten vor einer beispiellosen Energiekrise. 

Zusätzlich belasten schwache heimische Wirtschaftsdaten die Stimmung. Die deutschen Industrieaufträge brachen im Januar um über elf Prozent ein – weit stärker als von Ökonomen erwartet. Auch die Produktion verzeichnete den zweiten Rückgang in Folge. Charttechnisch rückt nun das November-Tief bei 22.943 Punkten als entscheidende Unterstützung in den Fokus. Solange eine diplomatische Lösung im Nahen Osten fehlt, bleibt der Ausblick für die Börsen extrem vorsichtig.

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