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Die Wahrscheinlichkeit für eine US-Rezession ist massiv gestiegen. Diese Entwicklung spiegelt die wachsenden Sorgen über geopolitische Unsicherheit, explodierende Ölpreise und eine erodierende Beschäftigungsdynamik wider. Goldman Sachs hob seine Prognose für die kommenden zwölf Monate auf 25 Prozent an, während Moody’s Analytics bereits vor einer flächendeckenden Ausbreitung der Rezession warnt – primär begründet durch den schwachen Arbeitsmarktbericht vom Februar und die massiven Belastungen der „Operation Epic Fury“, dem US-israelischen Krieg im Iran

Auch spezialisierte Wettmärkte wie Kalshi zeigen mit einer Wahrscheinlichkeit von 32,4 Prozent eine deutliche Skepsis gegenüber der künftigen wirtschaftlichen Stabilität der USA. Die aktuellen Daten liefern besorgniserregende Vorboten: Die Arbeitslosenquote stieg im Februar auf 4,44 Prozent und könnte laut Goldman im dritten Quartal sogar 4,6 Prozent erreichen. Da das monatliche Beschäftigungswachstum derzeit kaum über Null liegt, wird die kritische Marke von 70.000 neuen Stellen, die für eine stabile Arbeitslosigkeit zwingend nötig wären, deutlich verfehlt. 

Energieschock und inflationäre Zerreißprobe

Zusätzlicher Druck entsteht durch den Energiemarkt. Im Basisszenario notiert Brent-Öl bei 98 Dollar, doch bei einer physischen Störung in der strategisch wichtigen Straße von Hormus drohen Preise weit über 100 Dollar pro Barrel. Dies würde die Gesamtinflation im Frühjahr auf fast 4,5 Prozent treiben. Gleichzeitig wirken verhängte Zölle als massiver Inflationsbeschleuniger, die bereits über 70 Basispunkte zur Kerninflation beigetragen haben. Dies schränkt den Spielraum der Federal Reserve für notwendige Zinssenkungen drastisch ein. 

Regionale Erosion und systemisches Risiko

Mark Zandi, Chefökonom von Moody’s Analytics, zeichnet ein noch düstereres Bild der Lage. Die Daten belegen, dass neben dem District of Columbia bereits 22 US-Bundesstaaten die Kriterien einer Rezession erfüllen. Besonders betroffen sind Regionen, die existenziell von Landwirtschaft, Leichtindustrie oder Bergbau abhängen. Da Schwergewichte wie Kalifornien und New York derzeit stagnieren, könnte jede weitere Verschlechterung in diesen Schlüsselregionen die gesamte US-Wirtschaft in den Abgrund reißen. Zandi warnt eindringlich, dass der KI-Boom durch die fortschreitende Deglobalisierung und eine unberechenbare Zollpolitik neutralisiert wird. Die USA stehen somit vor einer existenziellen systemischen Bewährungsprobe.

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