CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 77.7% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Chartanalyse: Sartorius-CFD

Alle Notierungen in EUR  

Die Kämpfe des deutschen Life-Sciences-Unternehmens Sartorius AG zeigen, wie sehr Unternehmen unter den steigenden Zinsen, der nachlassenden Nachfrage aus China und der geringeren Nachfrage nach Pharmaprodukten nach der Pandemie noch leiden. 

Von den Anlegern als einigermaßen rezessionssicher angesehen, hat sich Sartorius als unbeständig erwiesen. 

Das deutsche Biowissenschaftsunternehmen hat seit seinem Höchststand im Jahr 2021 mehr als die Hälfte seines Wertes verloren, und ein Ende ist noch nicht in Sicht. 

Makroökonomische Faktoren und die Ungewissheit über die Investitionen der biopharmazeutischen Kunden könnten das Unternehmen länger belasten als bisher erwartet, so Morningstar. 

Das Unternehmen hat schwache Ergebnisse für 2023 erwiesen und die Prognose für 2024 ist kaum optimistisch.  

Das Ausbleiben des Covid-19-Geschäfts, der fortgesetzten Lagerabbau, schwache Endmärkte und eine gedämpfte Investitionstätigkeit von Biotech- und Pharmakunden wirkten sich negativ auf die Einnahmen aus. 

Bullische Faktoren 

1) Bernstein stuft Sartorius Stedim Biotech mit "Outperform" ein und verweist auf die Stärke des Unternehmensportfolios, die ein gutes Potenzial für künftiges Wachstum bieten. 

2) Viele Produkte von Sartorius sind Einwegsysteme; außerdem werden die Geräte des Unternehmens im Rahmen des Zulassungsverfahrens für Arzneimittel spezifiziert, was bedeutet, dass sie nicht leicht von Konkurrenten verdrängt werden können. 

3) Die Bestellungen werden wieder zunehmen, aber der Aufschwung wird länger dauern als erwartet, da die Lagerbestände erst abgebaut sein müssen.

Bärische Faktoren 

1) Sartorius könnte mit seiner derzeitigen hohen Verschuldung Schwierigkeiten bekommen. 

2) Die Bioprozesstochter Stedim Biotech DIM hat ihre Jahresprognose aufgrund geringerer Volumenerwartungen und Produktmischeffekte gesenkt. 

3) Die Umsätze von Sartorius haben sich als weitaus volatiler erwiesen als von den Investoren angenommen. 

4) Pharmaunternehmen und ihre Auftragshersteller bestellen nicht mehr so viele Kits zur Herstellung von Covid-19-Impfstoffen. 

5) Andere Kunden bauen jetzt die zusätzlichen Lagerbestände ab, die sie zu ihrem eigenen Schutz aufgebaut haben. 

6) Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 58,37 und das Kurs-Buchwert-Verhältnis von 9,93 sind angesichts der negativen Fundamentaldaten der Aktie immer noch hoch. 

 

Technische Analyse

Aktueller Marktpreis: 301,9 

Der Preis liegt unter den 10, 20 und 30 EMAs und hat kürzlich die letzte Unterstützung von 308 durchbrochen, die nun zum Widerstand geworden ist. Der Trend ist kurzfristig abwärts gerichtet, wie die letzten Chartmuster, aber mittelfristig sieht es nach einer Seitwärtsbewegung aus. 

Widerstandsniveaus 

1) Der erste Widerstand liegt im Bereich 308-315, der seit Mai 2022 eine solide Linie darstellt. Wird dieser Bereich nach oben durchbrochen, bietet sich eine einmalige Chance für Long-Händler, da dies ein klares Signal für eine Trendwende bieten würde. 

2) Wird das vorherige Niveau nach oben durchbrochen, wird das Ziel auf 376,8 gesetzt, was ein schwacher Widerstand ist, aber noch ein Bereich in dem Long-Trader Gewinne mitnehmen werden.  

3) Wird das oben genannte Niveau durchbrochen, bietet sich Long-Tradern eine einmalige Chance da es einen festen Aufwärtstrend signalisieren würde. Das nächste gültige Ziel wird 460 sein. Bei diesem Niveau werden Long-Händler ihre Gewinne mitnehmen und auf ein Signal zur Fortsetzung des Aufwärtstrends warten. 

Unterstützungsniveaus 

1) Die einzige nahe Unterstützung liegt bei 215,5. Wird dieses Niveau erreicht dann ist es eine hervorragende Gelegenheit für Long-Händler in den Markt einzusteigen, (als am 30. Oktober 2023). Dieser Tiefststand wurde zuletzt im März 2020 erreicht (Covid-Crash).  

Wenn der Markt jedoch länger als eine Woche unter diesem Niveau bleibt, ist es ratsam einen Stop-Loss zu setzen und die weitere Entwicklung abzuwarten, bevor eine neue Position eingegangen wird. Diese letzte Situation würde wahrscheinlich auch dazu motivieren, Short-Positionen einzugehen. 

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